Katalog Seite 8

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Katalog Seite 8

Lotnr.   Künstler Beschreibung Preis
 211 211 Leber, Wolfgang
(Plakat)
8. Berliner Graphikmarkt der Pirckheimer-Gesellschaft, im Kulturbund der DDR, 26.11.82 13 – 20 Uhr, 27.11.82 9 – 12 Uhr. Im Haus der DSF Berlin. Am Festungsgraben 1. Offset-Druck, 1982, 810×575, sign., leicht knittrig am oberen Rand. verkauft
 212 212 Leber, Wolfgang
(Plakat)
Graphik 1964-1984. Ausstellung, Staatlicher Kunsthandel der DDR, Ausstellungen 5.9. – 29.09 1984 Galerie unter den Linden Berlin, 8.11 – 8. 12. 1984 Galerie Schmidt-Rottluff, Karl-Marx-Stadt. Offset-Druck, 1984, 810×570, sign. verkauft
 213 213 Lusici (i.e. Dietrich Schade)
(Plakat)
Ausstellung Der Spreewald, Kulturbund der DDR im Club der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher“, Otto-Nuschke-Str. 2/3, 27.2. – 27.3. 1979, Offset-Druck, 1980, 570×810, sign., dat. 60.-
 214 214 Lusici (i.e. Dietrich Schade)
(Plakat)
Zirkus Aeros. Offset-Druck, 1980, 570×810, sign. verkauft
 215 215 Mohr, Arno
(Plakat)
Die Akademie der Künste der DDR zeigt Graphik u. Malerei von A. Mohr. Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR, im Club der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher“, Otto-Nuschke-Str. 2/3, 29. Juli – 21. September 1975, Offset-Druck, 1975, 810×573, sign., dat. 100.-
 216 216 Mohr, Arno
(Plakat)
Das Grafische Schaffen, Galerie Arkade Berlin, Oktober 1979, Galerie Carl Blechen Cottbus, Dezember 1979, Staatlicher Kunsthandel der DDR. Originallithographie, 290×290, Blattgröße: 620×480, sign., der typografische Text nach hinten umgeknickt, so das lediglich das Selbstbildnis zu sehen ist. verkauft
 217 217 Mohr, Arno
(Plakat)
10. Berliner Graphikmarkt der Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR im Marmorsaal des Zentralen Hauses der DSF 1080 Berlin, Am Festungsgraben 1. 9.11.1984 14-20 Uhr/10.11.1984 10 -13 Uhr. Offset-Druck, 1984, 810×570, sign. 40.-
 218 218 Paris, Ronald
(Plakat)
Weltfestspiele der Jugend und Studenten, Berlin, 1973, Hauptstadt der DDR, Offset-Lithographie, 1973, 810×580, sign., bez.: Orig.-Litho. verkauft
 219 219 A.R. Penck
(Plakat)
Zone D- Innenraum. Eine Ausstellung des Förderkreises der Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst e.V. Untergrundmessehaus am Markt 24.11.1991 bis 17.12.1991, Offset-Druck, 1991, 805×575, sign. verkauft
 220 220 Rehfeldt, Robert
(Plakat)
Malerei, visuelle Poesie, Mail-Art, Grafik, Objekte, Video, 8. August bis 26. September 1991, Berlin, Ephraim Palais, Offsetdruck, 1991, 835×585, sign. verkauft
 221 221 Tucholke, Dieter
(Plakat)
Galerie am Prater, Kulturhaus Prater 1058 Berlin, Kastanienallee 7/9, Dieter Tucholke, Montagen und Collagen, 42. Ausstellung vom 8. September bis 8. Oktober 1977. Offset-Druck, 1977, 860×610, sign., dat., num.(34/100), am rechten Rand minimale Knickspuren. verkauft
 222 222 Vent, Hans
(Plakat)
Berliner Graphik, Galerie der Berliner Graphikpresse, Brunnenstraße 165, 16. 5. – 5. 6. 1990, Farbzinkographie in Braun, 800×575, sign. verkauft
 223 223 Vent, Hans
(Plakat)
Berliner Graphik, Galerie der Berliner Graphikpresse, Brunnenstraße 165, 16. 5. – 5. 6. 1990, Farbzinkographie, 800×575, sign. verkauft
 224 224 Wittig, Werner
(Plakat)
Graphik Malerei. Staatlicher Kunsthandel der DDR, Galerie Unter den Linden, Januar – Februar 1985, Holzriss, 1985, 490×435, sign. verkauft
 225 225
225-1
Querner, Curt
(Börnchen 1904 – 1976 Kreischa)
Akt im Hemd nach rechts
Aquarell, 8.6.1958, 440×258, verso mon., dat., Qualitätszeichen des Künstlers: XX.
verso: Schwangere nach rechts
Beide Aquarelle von sensibler Farbigkeit.
verkauft
 226 226 Rataiczyk, Werner
(Eisleben 1921 – 2021 Halle a.d. Saale)
Studium der Malerei an der Hochschule Burg Giebichenstein bei Erwin Hahs. 1960 – 1990 zahlreiche Aufträge u.a. für baugebundene Werke, darunter mehrere Glasfenster für katholische und evangelische Kirchen.

Abend im Frühling
Ölfarben auf Hartfaser, 1960er Jahre, 510×675, sign., Widmung, verso sign., betitelt.
Der Künstler setzte sich durch sein malerisches Werk intensiv mit den Vertretern der klassischen Moderne auseinander. Gemeinsam mit seinen Malerkollegen Hermann Bachmann, Herbert Kitzel, Ulrich Knispel und Kurt Bunge, die später wegen der Formalismusdabette der DDR den Rücken kehrten, gehörte Rataiczyk zu den wichtigsten Künstlern der Halleschen Schule. Eine Liebeserklärung an seine Heimat, die er im Licht südlicher Landschaften erstrahlen lässt!

verkauft
 227 227 Rehn, Walter
(Gleiwitz 1921 – 2004 Dresden)
1932 Übersiedlung nach Dresden, 1940 Kriegsdienst und Gefangenschaft bis 1947, danach Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Mitarbeit im DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden-Gorbitz, mit Heinz Drache Beteiligung an der Ausschreibung für die künstlerische Gestaltung des Dresdener Kulturpalastes, beide schufen 1969 für das Foyer des Hauses den Wandfries „Unser sozialistisches Leben“, von 1957 bis 1978 Beteiligung an allen Kunstausstellungen der DDR in Dresden. Werke des Künstlers befinden sich u.a. in der Städtischen Galerie Dresden.

Zirkus
Ölfarben auf Hartfaserplatte, 1974, 840×640, sign., dat., verso verblichenes Klebeetikett mit der Betitelung und handschriftlich „No 73“ (wahrscheinlich interne Werknummer). Edle feintonige Malerei, die einen kurzen Moment der Ruhe im aufregenden Zirkusleben festhält.

1500.-
 228 228 Reuter, Erich Fritz
(Berlin 1911 – 1997 Stolpe)
1934-1940 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, 1945 Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft, zunächst Atelier in Dresden, 1948 Beteiligung an der „Ausstellung Dresdner Künstler“ im Museum der bildenden Künste Leipzig, 1949 Rückkehr nach Berlin, 1952 Lehrstuhl für Plastisches Gestalten an der Technischen Universität Berlin, von 1966 – 1968 Gastprofessur an der Technischen Universität Istanbul, 1952: Erster Preis für den Entwurf eines Denkmals der Opfer der Luftbrücke, 1957: Erster Preis für den Entwurf und die Ausführung des Glockenspiels am Rathaus der Stadt Wolfsburg, 1959: Erster Preis für ein Denkmal für Conrad Röntgen, Gießen, 1960: Erster Preis zum Entwurf für die Deutsche Botschaft in Rio de Janeiro.

Stehender Pan (Sternengucker)
Bronze, 1958, Höhe: 270, Breite: 80, Tiefe: 50, mon., Gießerstempel der Gießerei Noack Berlin. Der Bildhauer beschäftige sich ausgiebig mit dem Sujet Tanz. So auch in der vorliegenden Skulptur mit ihrer ausgeprägten balletthaften Fußstellung.
WV Karpen 63.

2000.-
 229 229 Rizzi, James
(Brooklyn/New York 1950 – 2011 Soho/New York)
Rizzis Arbeiten haben häufig seine Heimatstadt New York und deren Einwohner zum Inhalt. Die Bilder sind meist von geradezu kindlich-naiver Einfachheit und in sehr bunten Farben gehalten. Bei der für ihn charakteristischen dreidimensionalen Konstruktionstechnik werden aus einem Duplikat des Bildes, welches als Hintergrund dient, die Bildelemente des Vordergrundes ausgeschnitten und mittels Brücken aus Schaumstoff oder ähnlichen Werkstoffen in eine zweite Bildebene gesetzt. Dies ruft beim Betrachter, auch durch die entstehenden Schatten, einen von den zwei Ebenen erzeugten 3D-Effekt hervor.

Nagano in 98
3D Serigraphie, ausgeschnitten, 1998, 330×400, sign., dat., num.(333/350), betitelt, im Passepartout unter Glas aufwendig gerahmt. Künstlerische Reflexion auf die olympischen Winterspiele in Nagano/Japan vom 7. Februar bis 22. Februar 1998.

verkauft
 230 230 Roenspieß, Klaus
(Berlin 1935 – 2021 Berlin)
1954/55 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Herbert Behrens-Hangeler, Bekanntschaft u.a. mit den Berliner Malerpersönlichkeiten Hans Vent, Christa und Lothar Böhme und Wolfgang Leber, Freundschaft mit Herbert Tucholski. Der Künstler gilt als einer der Hauptvertreter der „Berliner Schule“. Seine Stadtbilder zeichnen sich durch ein romantisches und melancholisches Timbre aus. Der oft tristen Realität der Großstadt verleiht er durch zurückhaltende expressive Farbgebung eine neue Spannung, die an französische Meister erinnert.

An den Kolonnaden
Ölfarben auf Leinwand, 1985, 400×430, sign., dat. (vom Rahmen verdeckt), verso nochmals sign. und dat., spiegelverkehrte Ansicht der Kolonnaden auf der Museumsinsel, Berlin. 1982 erwarb die Nationalgalerie „Stadtlandschaft 82“ für ihre Sammlung. Typische tonige Malerei des Berliner Meisters.

verkauft
 231 231 Roenspieß, Klaus
(Berlin 1935 – 2021 Berlin)
Baumgruppe im Frühling
Ölfarben auf Leinwand, 1998, 650×550, sign., dat., verso auf der Leinwand betitelt. Festgehaltener Moment aus dem Alltag in der Berliner Großstadt in Roespieß’ typischer Farbgebung.
1200.-
 232 232 Rudolph, Wilhelm
(Chemnitz 1889 – 1982 Dresden)
Zwei Frauen, bei der Frisur
Holzschnitt, um 1930, 300×235, in Sütterlin sign. und bez.: Handdruck, unter Passepartout lose montiert. Vermutlich unikater Abzug!
verkauft
 233 233 Rudolph, Wilhelm
(Chemnitz 1889 – 1982 Dresden)
Liegender Akt vor Pillnitzer Insel (II).
Aquarell, Tusche und Rohrfeder über Holzschnitt, um 1980, 380×490, sign., bez.: Handdruck, unter Passepartout lose montiert. Der vorliegende Holzschnitt gehört zum späten Hauptwerk des Künstlers, der aufwendig überarbeitet wurde. Unikat!
500.-
 234 234 Rudolph, Wilhelm
(Chemnitz 1889 – 1982 Dresden)
Sitzender Pavian
Holzschnitt auf chamoisfarbenem Zanders-Bütten, vor 1945, 375×425, in Sütterlin-Schrift sign., bez.: Handdruck, unter Passepartout lose montiert. Ausdrucksvolle Schilderung einer Tierphysiognomie!
verkauft
 235 235 Sandberg, Herbert
(Posen 1908 – 1991 Berlin)
Majakowski
Holzschnitt, 1957, 470×375, sign., dat., betitelt, verso sign., dat., bez.: Holzschnitt.
verkauft
 236 236 Schimansky, Hanns
(geb. 1949 Bitterfeld, lebt in Berlin)
Weekend – Pankow
Radierung, Kaltnadel auf Hahnemühle-Bütten, 1987, 327×495, Blattgröße: 470×620, sign., dat., num.(I 1-10), betitelt.
verkauft
 237 237 Schlegel, Christine
(geb. 1950 Crossen, lebt in Dresden)
1966 – 1969 Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, 1973 – 1978 Studium der Malerei und Grafik ebenda, 1984 Umzug nach Berlin, 1986 Ausreise aus der DDR – zuerst nach Amsterdam, später nach West-Berlin, zahlreiche Arbeitsaufenthalte im Ausland, 1999 Kunstpreis des Förderkreises Neues Kunsthaus Ahrenshoop, 2000 Umzug nach Dresden, 2015 Ehrenstipendium im Künstlerhaus Lukas, Ahrenshhop.

Liegende
Ölfarben auf Hartfaser, zwischen 1973 und 1976, 400×510, verso sign. Dank an Christine Schlegel für die freundlichen Auskünfte.

950.-
 238 238 Schmidt, Hans-Otto
(Bützow/Mecklenburg 1945 – 2025 Berlin)
Vom Beruf Tischler arbeitete der Künstler zuerst am Landestheater Halle und nach seinem Umzug nach Berlin für mehrere Berliner Theater. Seine Liebe zur Malerei wurde von den Berliner Malerpersönlichkeiten Konrad Knebel, Harald Metzkes und Otto Niemeyer-Holstein unterstützt, die als seine Mentoren gelten. Die stillen Großstadtbilder des Malers, oft menschenleer und beinahe nackt in ihrer Einfachheit lassen Rückschlüsse auf die Kunst Werner Heldts zu. Mit der kühlen Zartheit seiner unverwechselbaren Bilder wurde Schmidt zur Berliner Malerikone.

Am Prenzlauer Berg (Berlin)
Ölfarben auf Leinwand, 1993, 465×615, sign., dat. (beides gekratzt), in Künstlerleiste. Typische zurückgenommene Ölmalerei aus dem heute belebten und flirrenden Prenzlauer Berg in Berlin.

verkauft
 239 239 Schmidt-Kirstein, Helmut
(Aue 1909 – 1985 Dresden)
1929-1933 Studium an der Technischen Hochschule und der Kunstgewerbe-Akademie Dresden, 1930 Studium der Kunstgeschichte in Wien. Militärdienst. 1945 Mitglied der Künstlergruppe „Der Ruf” in Dresden, ab 1955 Atelier im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, seit 1962 freischaffend.

Stilleben mit Paprika
Aquarell über Graphit, 21. Sept. (19)79, 365×510, sign. (Kirstein), dat., verso nochmals dat.

950.-
 240 240 Schubert, Wolfram
(geb. 1926 in Körbitz/Fläming, lebt in Gardelegen, bis 2020 in Potzlow/Uckermark)
1950 Studium der Malerei an der Hochschule für angewandte Kunst Berlin-Weißensee u. a. bei Kurt Robbel, Horst Strempel und Bert Heller, als Aspirant bei Fritz Dähn blieb er bis 1959 an der Hochschule, danach freiberufliche Arbeit. 1972 wurde er von Walter Womacka an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee geholt, wo er bis 1977 als Dozent arbeitete und das Fachgebiet Malerei leitete.

Das Bierglas
Ölfarben auf starker Malpappe, 1996, 310×270, mon., dat., im schwarzen Rahmen des Künstlers.

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