| 241 |
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Schultz-Liebisch, Paul
(Reinickendorf/Niederbarnim 1905 – 1996 Berlin) |
Der Autodidakt gilt durch seine ursprüngliche berlinische Erzählweise neben Albert Ebert als einer der wichtigsten naiven Maler im ostdeutschen Raum.
Straße nach Bebersee
Ölfarben auf Pappe, 1969/8, 215×275, sign., dat., im weiß gestrichenen Stuckrahmen, verso von fremder Hand Notiz: „Bebersee Ortsteil von Groß-Dölln, Nähe Göring u. Honecker (Schorfheide)“. |
verkauft |
| 242 |
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Schultz-Liebisch, Paul
(Reinickendorf/Niederbarnim 1905 – 1996 Berlin) |
Am Stadtrand
Ölfarben auf Hartfaser, 1976, 230×280, sign., dat., verso nochmals sign., dat. und betitelt, im Künstlerrahmen. |
verkauft |
| 243 |
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Schultz-Liebisch, Paul
(Reinickendorf/Niederbarnim 1905 – 1996 Berlin) |
Am Wedding im „Lausepark“
Ölfarben auf Hartfaser, 1979, 220×274, sign., dat., verso Aufkleber mit typografischer Betitelung, im Künstlerrahmen. Eine ins Ironische gezogene Parkszene des Berliner Bezirkes Wedding. |
verkauft |
| 244 |
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Schultz-Liebisch, Paul
(Reinickendorf/Niederbarnim 1905 – 1996 Berlin) |
Mädchen und schwarzer Vogel
Ölfarben auf fester Malpappe, 1984, 195×240, sign., dat., verso Aufkleber mit typografischer Betitelung, im aufwendig gestalteten Künstlerrahmen. |
verkauft |
| 245 |
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Schultze-Jasmer, Theodor
(Oschatz 1888 – 1975 Prerow) |
Am Bodden
Aquarell auf Struktur-Tapete, o.J., 360×450, sign., unter Passepartout lose montiert. |
verkauft |
| 246 |
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Schulz-Rumpold, Volkmar
(geb. 1956 Berlin, lebt in Berlin) |
Der Erdbeben-Vertreter der Falschmünzer
Materialcollage (Gedenkmedaillien, Lochgeflecht, Teerpappe) und Acryl auf Jute, 1989, 1210×910, verso sign., dat., betitelt, in Schattenfuge. Die Medaillen wurden 1952 anlässlich des Völkerkongresses für Frieden in Wien geprägt. |
600.- |
| 247 |
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Schwarzbach, Anna Franziska bis 1990 Franziska Lobeck
(geb. 1949 Rittersgrün, lebt in Berlin) |
Tochter des Bildhauers und Formgestalters Hans Brockhage, 1968 Architekturstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, 1975 – 1979 Abendstudium der Portraitplastik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, danach freischaffend, bedeutende Medailleurin und Bildhauerin. Ihr Arbeitsgebiet reicht von der Kunst im öffentlichen Raum über Skulpturen aus Bronze, Stein, Holz und Eisenguss bis zur Kleinplastik und Medaillen. Sie ist eine der wenigen Bildhauerinnen, die sich mit dem Eisenguss befassen. Ehrungen: u.a. Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Bildhauerei 1998, Brandenburgischer Kunstpreis für Bildhauerei 2021. Einzelausstellung im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) 2022. Arbeiten im öffentlichen Raum: u.a. Lise Meitner, Denkmal, Humboldt-Universität zu Berlin, Skulptur Knieende Dame mit Schale in Berlin-Prenzlauer Berg, genannt die Nackte vom Ostseeplatz.
My Ball
Bronze, 2020, Höhe: 300, Breite: 190, Tiefe: 150, am hinteren rechten Stuhlbein sign. (gepunzt). Guss: Roman Pecher. Als Auflage sind sechs Exemplare geplant. Bisher unikater Guss! Ausgehend von einer mittelalterlichen Christusfigur aus Holz, die einen Ball als Symbol für die Erdkugel in der Hand hielt, beschäftigte sich die Künstlerin auf neue Art mit diesem Thema. Während dieser Weiterarbeit entstanden neue Ausdrucksformen, die nur noch entfernt an den mittelalterlichen Christus erinnern. Erste Arbeiten zu diesem Thema entstanden in Holz, spätere in Bronze. Die vorliegende Skulptur trägt das Antlitz der Künstlerin mit geschlossenen Augen. Deren Titel geht auf Anna Franziska Schwarzbachs Enkelin zurück, die den Ball als Spielzeug für sich beanspruchte. |
1800.- |
| 248 |

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Schwimmer, Max
(Leipzig 1895 – 1960 Leipzig) |
Landschaft an der Ostsee
Ölfarben auf starker Pappe, 1956, 170×234, sign., dat., verso Sammlerstempel. Provenienz: Sammlung Bühler. Stimmungsvolle Malerei aus dem Spätwerk. |
2500.- |
| 249 |
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Schwimmer, Max
(Leipzig 1895 – 1960 Leipzig) |
Kleinstadtstraße
Zeichnung, Pinsel, Tusche auf PMF Italia, 1918, 300×235, sign., dat., verso umlaufender Rest eines Klebestreifens von alter Montierung, rechts oben kleiner, aber unbedeutender Ausriss im Papier. |
verkauft |
| 250 |
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Schwimmer, Max
(Leipzig 1895 – 1960 Leipzig) |
Für Gerdine
Zeichnung, Graphit, Aquarell auf Briefpapier (in der Mitte gefaltet), 1938, 225×136, handschriftlich verfasster Brief an Gerdine, mit der Max Schwimmer in den 1930er Jahren eine „innige Freundschaft“ verband. Dat.: Leipzig, 9. Februar 38, unterzeichnet: „Ich küsse und umarme Dich, Du herrlicher Himmel meiner Empfindungen, immer und ewig Dein Max.“ Mit dem originalen Briefkuvert. |
verkauft |
| 251 |
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Schwimmer, Max
(Leipzig 1895 – 1960 Leipzig) |
Sommerliche Landschaft (Sohlbachhang ? Titel verso schwer zu entziffern)
Aquarell, 3. 5. 1947, 290×472, sign., verso dat. und unleserlisch betitelt, im Passepartout unter Glas gerahmt. Typisches leuchtendes Aquarell des Leipziger Meisters. |
1300.- |
| 252 |
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Schwimmer, Max
(Leipzig 1895 – 1960 Leipzig) |
Noch nicht genug? – Fachistischer Schläger
Lithographie, 1958, 298×255, Blattgröße: 535×380, in der Platte sign., auf Untersatzpapier lose montiert, das Blatt etwas angestaubt, aber gutes Exemplar. Ganzseitig abgebildet in Magdalena George: M.Sch. Leben und Werk, Abb. 212/Seite 203.
WV George 322. |
130.- |
| 253 |

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Seitz, Gustav
(Mannheim-Neckarau 1906 – 1969 Hamburg) |
1924 bis 1925 Studium an der Landeskunstschule Karlsruhe, von 1925 bis 1932 an den Vereinigten Staatssschulen für Freie und Angewandte Kunst (heute UdK Berlin), ab 1929 dort Meisterschüler bei Wilhelm Gerstel, nach Kriegsteilnahme und Gefangenschaft 1946 Lehramt für plastisches Gestalten an der TU Berlin, 1947 Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste, 1949 Nationalpreis III. Klasse der DDR für sein Mahnmal für die Opfer des Fachismus in Berlin-Weißensee, daraufhin Rauswurf als Professor an der Hochschule für bildende Künste und an der TU Berlin, Umzug in den Ostteil Berlins, ab 1951 Leitung eines Meisterateliers an der Deutschen Akademie der Künste, 1952 Bekanntschaft mit Pablo Picasso, 1956 wurde in der Nationalgalerie ein separates Kabinett für die plastischen Werke des Künstlers eingerichtet, 1958 Austritt aus der Akademie der Künste der DDR und Übersiedlung nach Hamburg, dort Nachfolger von Edwin Scharff an der Hochschule für bildende Künste, Teilnahme an der documenta II und III sowie auf der Biennale di Venezia. Die Gustav-Seitz-Stiftung siedelte nach 30 Jahren in Hamburg 2017 nach Schloß Trebnitz um, wo seitdem das Gustav-Seitz-Museum seine Heimat hat.
Hockende mit Büstenhalter
Bronze, 1957, Höhe: 320, Breite: 155, Tiefe: 190, verso Gießerstempel „Barth Rinteln“.
WV Grohn 120. |
7300.- |
| 254 |

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Sell, Lothar
(Treuenbrietzen 1939 – 2009 Meißen) |
Schwebender Engel
Terrakotta, Ende der 1970er Jahre, Höhe: 520, Breite: 190, Tiefe: 250, Rot/Braun patiniert. Der Künstler, für seine einzigartigen Illustrationen (meist Holzschnitte) zu Märchen bekannt und geliebt, schuf auch Holzskulpturen zu meist naiven Themen, die er bemalte. Terrakotten, in typischer Sellscher Manier, sind eher die Ausnahme. Die an der Zimmerdecke drapierte, schwebende Figur war ein Glücksbringer der bisherigen Eigentümer. Selten! |
1200.- |
| 255 |
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Stelzmann, Volker
(geb. 1940 Dresden, lebte bis 1989 in Leipzig, seither in Berlin) |
Majakowski
Radierung, 1977, 223×178, Blattgröße: 475×337, sign., dat., num.(46/50), betitelt.
WV Behrends/Musinowski 83. |
130.- |
| 256 |
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Stöhrer, Walter
(Stuttgart 1937 – 2000 Taarstedt) |
o.T.
Radierung, 1998, 250×163, sign., dat., bez.: e.a. (Künstlerexemplar). Gratiger Druck auf hellem grau-blauem Plattenton, verso am oberen und unteren Rand Spuren alter Montierung. |
verkauft |
| 257 |
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Stötzer, Werner
(Sonneberg 1931 – 2010 Altlangsow bei Seelow/Mark) |
o.T. (Liebespaar)
Zeichnung, farbige Tuschen, Graphit, o.J. (vermutlich um 2010), 585×415, in der Kniebeuge der rechten Figur etwa zwei Zentimeter langer Einriß, der vom kraftvollen feuchten Pinselauftrag auf das Papier herrührt – also aus dem Entstehungsprozess stammt. Ganzseitig abgebildet in: Werner Stötzer. Zeichnungen. Galerie Born/Darß anläßlich der Ausstellung „Werner Stötzer, Sylvia Hagen – Zeichnungen, Grafik, Plastik“ vom 10. Juli bis 29. August 2010. Der Katalog ist beigegeben. Im Passepartout unter Glas gerahmt. Großformatige, kraftvolle Zeichnung des Bildhauers! |
700.- |
| 258 |
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Stötzer, Werner
(Sonneberg 1931 – 2010 Altlangsow bei Seelow/Mark) |
Sitzende
Steindruck, mit Aquarellfarben gehöht, 1985, 630×460, Blattgröße: 720×520, sign., dat., Widmung: „Mit herzlichem Gruß und mit Freude auf die Ausstellung. Stötzer. April 1985“. Die vorliegende großformatige, typische Bildhauerzeichnung des Meisters ist im Passepartout unter Glas gerahmt. |
verkauft |
| 259 |
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Stötzer, Werner
(Sonneberg 1931 – 2010 Altlangsow bei Seelow/Mark) |
Sitzender männlicher Akt
Steindruck, mit Aquarellfarben gehöht, 1985, 630×375, Blattgröße: 720×470, sign., dat., Widmung: „Mit Gruß und Dank von Stötzer“. Die vorliegende großformatige, typische Bildhauerzeichnung des Meisters ist im Passepartout unter Glas gerahmt. |
300.- |
| 260 |
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Strempel, Horst
(Beuthen/Oberschlesien 1904 – 1975 Berlin) |
Bohrhammer
Radierung, leichte Aquatinta, 1949, 322×251, Blattgröße: 488×342, sign., dat., l. u. handschriftliche Widmung vom Okt. 1949.
Ein Exemplar im Besitz des Märkischen Museums Berlin.
WV Saure 2465. |
verkauft |
| 261 |
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Strempel, Horst
(Beuthen/Oberschlesien 1904 – 1975 Berlin) |
Mutter mit Kind
Farbradierung, Aquatinta, 1956, 540×400, sign., dat., num.(2/3), mit Widmung, unter Passepartout lose montiert, vereinzelte minimale Stockflecken am breiten Rand, weit außerhalb der Darstellung. Eine der schönsten und anrührendsten Farbradierungen in expressiver Farbigkeit und großem Format.
WV Saure 2501 c. |
verkauft |
| 262 |
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Strempel, Horst
(Beuthen/Oberschlesien 1904 – 1975 Berlin) |
Sitzende vor einem Spiegel mit Plastik
Radierung, Aquatinta, 1956, 295×195, sign., num.(2/2). Unter Glas gerahmt.
WV Saure 2525. |
verkauft |
| 263 |
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Strempel, Horst
(Beuthen/Oberschlesien 1904 – 1975 Berlin) |
Sich kämmender Akt
Radierung, Aquatinta, 1956, 295×195, sign., num.(2/2). Unter Glas gerahmt.
WV Saure 2527. |
verkauft |
| 264 |
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Strempel, Horst
(Beuthen/Oberschlesien 1904 – 1975 Berlin) |
Frau mit Blumen
Radierung, Aquatinta, 1956, 298×1958, sign., num.(2/2). Unter Glas gerahmt.
WV Saure 2531. |
verkauft |
| 265 |
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Süß, Klaus
(geb. 1951 Crottendorf/Erzgebirge, lebt in Chemnitz) |
Aufbruch
Farblinolschnitt, 1987, 600×500, verso sign., dat., num. (33/100), betitelt. |
verkauft |
| 266 |
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Süß, Klaus
(geb. 1951 Crottendorf/Erzgebirge, lebt in Chemnitz) |
Schlangenfrau
Farblinolschnitt, 1993, 500×423, sign., dat., verso num. (8/20), nochmals sign. und betitelt. |
verkauft |
| 267 |
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Szym, Hans
(Berlin 1893 – 1961 Berlin) |
Anfang der 1920er Jahre Atelier-Schüler des Malers Walter Kurau, bis 1932 rege Ausstellungstätigkeit. Teilnahme an allen Nachkriegsausstellungen in Berlin, Gründungsmitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler in Berlin. Teilnahme an den „Großen Berliner Kunstaustellungen“.
Stilleben
Ölfarben auf Karton, um 1940, 330×375, sign., verso typografischer Aufkleber der Galerie Bauer, Hannover. |
800.- |
| 268 |
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Tapies, Antoni
(Barcelona 1923 – 2012 Barcelona) |
Ohne Titel
Farblithographie, 1962, 500×650, Blattgröße: 565×755, sign., num.(9/300), verso Stempel der Kestner-Gesellschaft Hannover (Herausgeber), verso an den Ecken Reste alter Montierung, an den Rändern minimal knickspurig.
WV Galfetti 74. |
verkauft |
| 269 |
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Tapies, Antoni
(Barcelona 1923 – 2012 Barcelona) |
o.T.
Lithographie auf bräunlichem Papier, o.J., 550×450, mon., mit dem Trockenstempel der Fundacio Antoni Tapies Barcelona. |
130.- |
| 270 |
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Tapies, Antoni
(Barcelona 1923 – 2012 Barcelona) |
100 Jahre FC Barcelona
Offset-Plakat anläßlich des 100. Jahrestages der Gründung des FC Barcelona, 2005, 690×500. 1999 brachte die spanische Post eine Briefmarke mit dem selben Motiv heraus. Sammlerstück. |
50.- |