| 271 |
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Pillwitz, Henrik
(geb. 1962 Leipzig, lebt in Leipzig) |
1993-95 Studium Malerei/Grafik/Fotografie an der Hochschule für Kunst/Design Halle, Burg Giebichenstein, 1995-98 Studium Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Sighard Gille, danach dort Meisterschüler bei Sighard Gille, seit 1998 freischaffend als Maler und Grafiker in Leipzig tätig.
Areal
Ölfarben auf Leinwand, 2008, 1000×1200, verso auf der Leinwand sign., dat., betitelt. Dazu Dr. Barbara Brähler: „Pillwitz Gemälde sind grundsätzlich auf dem schmalen Grat zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit anzusiedeln. Das Auge tastet ab, verweilt und mit der Zeit tritt nach der zeitversetzten Betrachtung eine Benennung der Formen ein. Man denke hierbei an geologische Formationen oder aus der Vogelperspektive gesehen Landschaften, die sich im vorliegendem Bild bestätigen.“ Beigegeben: Katalog: H.P. Neue Arbeiten. kunstverein leimen, 2009. Vorliegendes Ölbild dort abgebildet. |
2500.- |
| 272 |
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Bischoff, Linde
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13. Berliner Graphikmarkt der Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR im Club der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher“. 27.11.1987 14 – 19 Uhr, 28.11.1987 10 – 14 Uhr. Farb-Offset, 1987, 820×570, sign., dat. |
50.- |
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Butzmann, Manfred
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Jedes Opfer des staatlichen Machtmißbrauchs: „Ich zeige an!“, Offset-Lithographie, 1989, 810×570, sign., dat., mit Widmung. |
100.- |
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Butzmann, Manfred
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Manfred Butzmann, Berlin (DDR), Druckgrafik, Aquarelle und Ziegelsteinabreibungen. Galerie Linneborn, Bonn, Kaiserstraße 41 vom 29. September bis zum 18. November 1989. Farblithographie, 1989, 820×570, sign., dat., mit Widmung. |
100.- |
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Butzmann, Manfred
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Auf zum Fest an der Panke am 15. und 16. September 1990. „Hu, da wälzt im Wassergrabe sich der Pankgraf wutentbrannt. Aus der Panke stiegen Düfte weit hinaus ins deutsche Land.“ Vers 14 von 19 Werten der Schauerballade „Der letzte Pankgraf aus dem Jahre 1881 von Ludwig Decken gedruckt in der Druckerei Graetz in Berlin, 1040, Auguststraße Nr. 26 – Original Offsetlithographie von M. Butzmann (alles in Sütterlin). Auf der Rückseite des Plakats befindet sich der Text aller 19 Verse der Schauerballade von Ludwig Decken, genannt Piesicke (1881). Offset-Lithographie, 1990, 815×575, sign., dat. |
100.- |
| 276 |
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Hirsch, Karl-Georg. Müller, Gerhard Kurt. Münzner, Rolf. Zettl, Baldwin. |
Hirsch, Karl-Georg. Müller, Gerhard Kurt. Münzner, Rolf. Zettl Baldwin.
Hommage à A. Paul Weber.
Plakat anläßlich der Ausstellung in der Galerie Fliesenwerke Boizenburg vom 12.10. – 18.11.1988. Mit den Zeichnungen, die für die Reproduktionen des Plakates verwendet wurden. Karl-Georg Hirsch: Zeichnung, Feder, Tusche, 1988, 230×90, sign., dat.(27.11.88), bez., auf Untersatzpapier montiert sowie Maßangabe für die Reproduktion. Gerhard Kurt Müller: Zeichnung, Tusche, o.J., 230×90, verso mon., Rolf Münzner: Zeichnung, Feder, Tusche, o.J., 230×90, Baldwin Zettl: Zeichnung, Stift auf Transparent-Folie, o.J., 230×90. |
250.- |
| 277 |
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John, Joachim
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3. Berliner Graphikmarkt der Pirckheimer-Gesellschaft, im Kulturbund der DDR, im Club der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher“, Otto-Nuschke-Str. 2/3, Ausstellung zur Technik der Lithographie, 11. Nov. 1977 14 bis 20 Uhr, 12. Nov. 1977 10 bis 15 Uhr, Farblithographie, 1977, 820×580, sign., dat. |
70.- |
| 278 |
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Knorr, Ruth
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Galerie am Prater, Kreiskulturhaus Prater 1058 Berlin, Kastanienallee 7/9, Ruth Knorr (1927-1978), Farbgrafik, 141. Ausstellung 17. September bis 17. Oktober 1987. Offset-Druck, 1987, 845×605, Nachlaßstempel. |
40.- |
| 279 |
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Mohr, Arno
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10. Berliner Graphikmarkt der Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR im Marmorsaal des Zentralen Hauses der DSF 1080 Berlin, Am Festungsgraben 1. 9.11.1984 14-20 Uhr/10.11.1984 10 -13 Uhr. Offset-Druck, 1984, 810×570, sign. |
40.- |
| 280 |
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Rehfeldt, Robert
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Malerei, visuelle Poesie, Mail-Art, Grafik, Objekte, Video,
8. August bis 26. September 1991, Berlin, Ephraim Palais, Offset, 1991, 835×585, sign. |
70.- |
| 281 |
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Roenspieß, Klaus
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6. Berliner Grafikmarkt der Pirckheimer-Gesellschaft, Otto-Nuschke.Str. 2/3., 28. 11./29. 11. 1980, Holzschnitt auf Japan, 590×615, sign., dat., num.(14/20), bez.: Handdruck, Plakattext in die Platte geschnitten. |
100.- |
| 282 |
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Quevedo, Nuria
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XII. Berliner Graphikmarkt der Pirckheimer Gesellschaft im Kulturbund der DDR, C. d. K., Otto-Nuschke-Str. 2. 21. 11./22. 11. 1986, Farbzinkographie, 815×577. sign., in der Platte sign. |
50.- |
| 283 |
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Vent, Hans
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Berliner Graphik, Galerie der Berliner Graphikpresse, Brunnenstraße 165, 16. 5. – 5. 6. 1990, Farbzinkographie, 800×575, sign. |
50.- |
| 284 |
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Plenkers, Stefan
(Ebern bei Bamberg 1945 – 2024 Kreischa) |
Neustädter Straße
Radierung auf Bütten, 1980, 180×240, sign., dat., num.(4/9), betitelt. |
100.- |
| 285 |
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Querner, Curt
(Börnchen 1904 – 1967 Kreischa) |
Weiden am Bach
Aquarell, 1960, 247×618, mon., dat.(7.3.60), verso Widmung und bez.: IX. Im Passepartout lose montiert. Verso auf der Rückwand des Rahmens auf Klebeetikett von fremder Hand bez.: „Stützung? der einsamen Weiden Kargel“.
Nicht im WV Dittrich. (Vgl. jedoch B 1627 und 1641.) |
4000.- |
| 286 |
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Querner, Curt
(Börnchen 1904 – 1967 Kreischa) |
Sitzender weiblicher Akt, die Arme erhoben
Zeichnung, Graphit, 1966, 512×365, sign., dat.(18.12.66).
Nicht im WV Dittrich. |
600.- |
| 287 |
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Quevedo, Nuria
(Barcelona 1938 – 2025 Berlin) |
1952 Flucht vor dem Franco Regime nach Ost-Berlin, Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin-Weißensee bei Werner Klemke und Arno Mohr. Die Werke der Deutsch-Katalanischen Künstlerin sind eng mit dem Thema des Exils und der Entwurzelung verknüpft. Im Zentrum ihrer Kunst steht die Auseinandersetzung mit dem Exil, der Einsamkeit und der Suche nach Identität.
Kassandra
Zeichnung, Kohle, Kreide 1983, 890×600, sign., dat.
Nuria Quevedo und Christa Wolf verband eine enge künstlerische Beziehung. Es entstehen einige Arbeiten, die Wolfs Erzählung „Kassandra“ visuell interpretieren. In der vorliegenden Zeichnung fängt die Künstlerin die düstere Lage der antiken Seherin ein, die den Untergang Trojas voraussieht, aber kein Gehör findet. Der antike Mythos wird sowohl bei Wolf als auch bei Quevedo radikal umgedeutet. Beide Künstlerinnen holen die heroische Sage in die Gegenwart und beschäftigen sich mit der Position der Frau in der Geschichte und deren Suche nach einer eigenen Stimme.
Beigegeben: Katalog, Vorzugsausgabe, Nuria Quevedo, Galerie Oben, 1991, mit einer Radierung der Künstlerin auf Bütten, 135×86, Blattgröße: 285×204, sign., dat., num.(75/75). |
1500.- |
| 288 |
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Ranft, Thomas
(geb. 1945 Königsee/Thür., lebt in Dittersdorf bei Chemnitz) |
Frieden
Zeichnung, Feder, Pinsel, farbige Tuschen auf Japan, 2004, 180×165, sign., dat., roter Monogrammstempel. Schöne Zeichnung des ehemaligen Mitglieds der legendären Künstlergruppe CLARA MOSCH mit aktuellem Bezug. |
370.- |
| 289 |
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Ranft, Thomas
(geb. 1945 Königsee/Thür., lebt in Dittersdorf bei Chemnitz) |
Hinter dem zwölften Berg
Radierung, o.J, 195×240, Blattgröße: 390×534, sign., num. (7/25), betitelt, unter Passepartout lose montiert. |
100.- |
| 290 |
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Rehfeldt, Robert
(Stargard/Pommern 1931 – 1993 Berlin) |
Rehfeldt war einer der experimentierfreudigsten, abstrakt arbeitenden Künstler in Ost-Berlin. Studium bei Alexander Camaro, HdK Berlin-Charlottenburg. Lebenslange Freundschaft mit Wolf Vostell. Begründer der „mail art“ in der DDR.
Glückliches Jahr 1982
Offset-Lithographie, 1982, 297×215, sign., dat., wie für mail-art üblich gefaltet, weil im Couvert verschickt. Original-Künstlerstempel von Robert Rehfeldt und Ruth Wolf-Rehfeldt. Text u.a.: „Liebe Freunde, Dear Friends! Sorry we could not write because of a traffic accident we had. Ruth my good wife and artist has still to stay in hospital with a broken knee (crash with car) * in October 1982.“ Zeitzeugnis! Das „Minsk“ in Potsdam räumte dem Künstlerpaar 2025 umfangreichen Raum in der Ausstellung „Im Dialog“ ein. |
150.- |
| 291 |
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Rehfeldt, Robert
(Stargard/Pommern 1931 – 1993 Berlin) |
The Contart News 85
Peace Letter from Berlin.
Offset-Lithographie, 1985, 290×210, wie für mail-art üblich gefaltet, weil im Couvert verschickt, Widmung, Original-Künstlerstempel von Robert Rehfeldt „Contart Help You“, verso Stempel: „Make a creative world now“, „pARTner“, „kunst ist wenn sie trotzdem entsteht robert rehfeldt“. |
150.- |
| 292 |
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Rehn, Walter
(Gleiwitz 1921 – 2004 Dresden) |
1932 Übersiedlung nach Dresden, 1940 Kriegsdienst und Gefangenschaft bis 1947, danach Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Mitarbeit im DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden-Gorbitz, mit Heinz Drache Beteiligung an der Ausschreibung für die künstlerische Gestaltung des Dresdener Kulturpalastes, beide schufen 1969 für das Foyer des Hauses den Wandfries „Unser sozialistisches Leben“, von 1957 bis 1978 Beteiligung an allen Kunstausstellungen der DDR in Dresden. Werke des Künstlers befinden sich u.a. in der Städtischen Galerie Dresden.
Zigeuner
Ölfarben auf Hartfaser, 1976, 540×450, sign., dat., verso betitelt, im Rahmen des Künstlers. |
600.- |
| 293 |
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Remotti, Remo
(Rom 1924 – 2015 Rom) |
Italienischer Maler, Bildhauer, Schauspieler, Dichter und Humorist, bekannt aus Filmen von Nanni Moretti oder Francis Ford Coppola.
OMAGGIO A CHARLIE CHAPLIN
(Huldigung an Charlie Chaplin)
Collage, Deckweiß auf Karton, 1978, 280×430, sign., dat., betitelt. Kombinierte Zeitungsausschnitte (man sieht Chaplin mit einem Hund sowie die typische Silhouette mit Melone und Stock) mit groben weißen Farbstrichen, ist typisch für die experimentelle Kunst dieser Ära. |
300.- |
| 294 |
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Richter, Gerenot
(Dresden 1926 – 1991 Berlin) |
1962-1965 Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee bei Heinrich Burkhardt und Fritz Dähn, 1966 Dozent für Theorie und Praxis der künstlerischen Gestaltung am Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität, 1971 dort Professor, 1989 Professor mit künstlerischer Lehrtätigkeit für Malerei und Grafik an der Humboldt-Universität. Seine graphischen Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, u.a. in Berlin (Kupferstichkabinett, Stiftung Stadtmuseum Berlin, Berlinische Galerie, Humboldt-Universität), in Chemnitz (Neue Sächsische Galerie), in Dresden (Kupferstichkabinett), in Leipzig (Museum der bildenden Künste), in Nürnberg (Germanisches Nationalmuseum) und in Rostock (Kunsthalle).
„Ging heut’ morgen übers Feld“ (nach Gustav Mahler 1884)
Radierung und Aquatinta, 1984, 490×645, sign., dat., num.(I/V), betitelt. Hauptblatt des Künstlers! Über die vorliegende Arbeit: „Dieses erdichtete komplexe Bild … ist zu Ehren Gustav Mahlers geschaffen, der hundert Jahre zuvor das Lied komponierte. Deutliche Hinweise auf die Hommage sind gegeben: Rechts von der sich über das ganze Blatt reckenden Baumruine ist … das Grabmahl Mahlers zu sehen; … und im Hintergrund der linken Bildhälfte ragen hinter Bäumen die Türme des barocken Stifts St. Florian empor, in dem einst einer der Lehrer Malers, Anton Bruckner, tätig gewesen ist und dort seine Grabstätte gefunden hat“. (Zitat: Gisold Lammel). Auch bildende Künstler erfahren eine Würdigung. Szenen aus Pieter Bruegels Bild „Der Kampf zwischen Karneval und Fasten“ und „Bauernhochzeit“ ist auf der linken oberen Bildhälfte zu sehen. Zwischen einigen Pestwurzblättern im Vordergrund befindet sich ein liebendes Paar, das Egon Schiele gemalt hat. Ganz am rechten Bildrand erscheint ein Teil des geheimnisvollen Baumes aus René Magrittes „Die Stimme des Blutes“. Peter H. Feist: Eröffnungsrede zur Ausstellung „Gerenot Richter – Gleichnisse“ am 2. September 2006: „Richter vereinte das Altmeisterliche mit dem modernen Prinzip, den Zugang zur Bildaussage zu erschweren, damit die Betrachter sich nicht mit einem flüchtigen Blick begnügen können.“
WV Richter/Lammel WV II-192. |
500.- |
| 295 |
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Rizzi, James
(Brooklyn/New York 1950 – 2011 Soho/New York) |
Rizzis Arbeiten haben häufig seine Heimatstadt New York und deren Einwohner zum Inhalt. Die Bilder sind meist von geradezu kindlich-naiver Einfachheit und in sehr bunten Farben gehalten. Bei der für ihn charakteristischen dreidimensionalen Konstruktionstechnik werden aus einem Duplikat des Bildes, welches als Hintergrund dient, die Bildelemente des Vordergrundes ausgeschnitten und mittels Brücken aus Schaumstoff oder ähnlichen Werkstoffen in eine zweite Bildebene gesetzt. Dies ruft beim Betrachter, auch durch die entstehenden Schatten, einen von den zwei Ebenen erzeugten 3D-Effekt hervor.
Peek A Boo, Eye See U
3D Serigraphie, ausgeschnitten, 1990, 158×200, sign., dat., num.(338/350), betitelt, im Passepartout unter Glas gerahmt. |
700.- |
| 296 |
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Rizzi, James
(Brooklyn/New York 1950 – 2011 Soho/New York) |
We hail thee Mary
la Orana Maria
3D Serigraphie, ausgeschnitten, 1999, 256×195, sign., dat., num.(124/350), betitelt. Im Passepartout unter Glas gerahmt. Die vorliegende Arbeit stammt aus Rizzis berühmter Serie „Classics“. Eine Hommage auf Paul Gauguins Ölgemälde „la Orana Maria“, das sich heute im Metropolitan Museum of Art in New York befindet. Das Ölbild entstand 1899 kurz nach Ankunft Gauguins auf Tahiti. James Rizzi würdigt die „Orana Maria“ anläßlich des 100. Jahrestages ihrer Entstehung in der Südsee in seiner typischen 3D Serigraphie. |
950.- |
| 297 |
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Roenspieß, Klaus
(Berlin 1935 – 2021 Berlin) |
1954/55 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Herbert Behrens-Hangeler, Bekanntschaft u.a. mit den Berliner Malerpersönlichkeiten Hans Vent, Christa und Lothar Böhme und Wolfgang Leber, Freundschaft mit Herbert Tucholski. Der Künstler gilt als einer der Hauptvertreter der „Berliner Schule“. Seine Stadtbilder zeichnen sich durch ein romantisches und melancholisches Timbre aus. Der oft tristen Realität der Großstadt verleiht er durch zurückhaltende expressive Farbgebung eine neue Spannung, die an französische Meister erinnert.
Stadtlandschaft mit Brücke
(U-Bahnbrücke an der Eberswalder Straße in Berlin-Prenzlauer Berg)
Ölfarben auf Hartfaser, 1987, 535×645, sign., dat., verso nochmals sign., im Rahmen des Künstlers. 1982 erwarb die Nationalgalerie „Stadtlandschaft 82“ für ihre Sammlung. Typische tonige Malerei des Berliner Meisters. |
600.- |
| 298 |
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Rothe, Hans
(Döllnitz bei Halle/Saale 1929 – 2023 Burgliebenau) |
1946-1951 Studium der Malerei und Grafik an der Burg Giebichenstein in Halle bei Charles Crodel, im Zuge des Städte- und Wohnungsbaus erhielt der Künstler eine bedeutende Zahl von Aufträgen für baugebundene Arbeiten, 1965 Kunstpreis der Stadt Halle, 1966 Kunstpreis der Stadt Halle-Neustadt, ab 1967 keramische Arbeiten. Seit 2014 gibt es eine Dauerausstellung seiner keramischen Arbeiten und Teile seines malerischen Werkes im Kulturhistorischen Museum der Stadt Merseburg. Rothe ist Ehrenbürger von Schkopau und Döllnitz.
An der Saale
Ölfarben auf Hartfaser, 1972, 460×600, sign., dat., im Rahmen des Künstlers. |
500.- |
| 299 |
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Rommel, Gerhard
(Schalkau 1934 – 2014 Gransee) |
1952 – 1958 Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee, Unterricht bei Heinrich Drake und Theo Balden. 1963 – 1965 Meisterschüler von Fritz Cremer an der Deutschen Akademie der Künste. Neben großformatigen Skulpturen gestaltete Rommel auch Medaillen.
Liegende (Scham)
Bronze, 2004, Höhe: 95, Breite: 230, Tiefe: 100, unterhalb der Füße mon. (GR) und dat. (04). |
1000.- |
| 300 |
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Rudolph, Wilhelm
(Chemnitz 1889 – 1982 Dresden) |
Liegender Hund
Zeichnung, Kohle, Feder, Tusche, o.J., vermutlich 1950er Jahre, 210×292, sign., verso weitere Federzeichnung eines sitzenden Hundes, sign., Nachlaßstempel, unter Passepartout lose montiert. |
250.- |