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Ackermann, Max
(Berlin 1887 – 1975 Bad Liebenzell-Unterlengenhardt/Schwarzwald) |
Studium 1906 bei Henry van der Velde an der Hochschule in Weimar, 1908 bei Richard Müller an der Dresdner Kunstakademie, danach in München und Stuttgart. 1918/19 Mitglied der Künstlervereinigung Blauer Reiter. Seit 1946 Lehramt für absolute Malerei in Stuttgart. Mitglied der Stuttgarter Sezession.
Tanzszene
Zeichnung, Graphit, um 1925, 203×208, mon., auf Untersatzpapier montiert, dort verso Stempel Eigentum (gemeint ist die Ehefrau des Künstlers Gertrud Ackermann). |
400.- |
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Ackermann, Max
(Berlin 1887 – 1975 Bad Liebenzell-Unterlengenhardt/Schwarzwald) |
Begegnung – Begehrt
Zeichnung, Graphit, um 1925, 208×215, mon., auf Untersatzpapier montiert, dort r. u. betitelt in Sütterlin: Begegnung, rechts oben in Sütterlin schwer leserlich: begehrt! |
400.- |
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Adler, Karl-Heinz
(Remtengrün/Vogtland 1927 – 2018 Dresden) |
1949 – 1953 Studium an der Hochschule für bildende Künste, Berlin-Charlottenburg und an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Hans Grundig und Wilhelm Rudolph, 1988 – 1995 Gastprofessur an der Kunstakademie in Düsseldorf.
o.T. (Collagierte Zeichnung aus seriellen Elementen)
Zeichnung (weiße Deckfarbe), Collage, 2007, 600×695, auf Untersatzpapier (800×900) vom Künstler montiert, die einzelnen Elemente mit Klebestreifen zu einem Teil zusammengefügt und collagiert, die Linien mit Deckfarbe gezeichnet, verso vom Künstler sign., dat., bez.: Collagierte Zeichnung aus seriellen Elementen, rechts oben kleiner Fleck aus dem Atelier, unter Glas gerahmt. Unikat! |
1900.- |
| 4 |
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Ahnert, Elisabeth
(Chemnitz 1885 – 1966 Ehrenfriedersdorf) |
1908 – 1912 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, seit 1927 Förderung durch den Galeristen Heinrich Kühl, seit 1946 enge Freundschaft mit Albert Wigand.
Stilleben
Collage, Silberpapier und feines Krepp-Papier, mit Aquarellfarben reich übermalt, o. J., vermutlich 1960er Jahre, 200×280, mon., im Passepartout fachgerecht montiert. Zauberhafte Arbeit mit lyrischen Zügen. |
900.- |
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Altenbourg, Gerhard
(Rödichen-Schnepfenthal bei Friedrichroda 1926 – 1989 Meißen, lebte in Altenburg) |
Dort oben der kleine Jesajas
Lithographie auf festem Karton, 1967, 370×235, Blattgröße: 496×348, sign., dat., num.(2/10), betitelt, Blindprägung Altenbourg.
WV Janda L 117. |
450.- |
| 6 |
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Altenbourg, Gerhard
(Rödichen-Schnepfenthal bei Friedrichroda 1926 – 1989 Meißen, lebte in Altenburg) |
Ich-Gestein. Arbeiten aus zwei Jahrzehnten
Mit einer Einzeichnung in Graphit von Gerhard Altenbourg auf dem Frontispiz, diese dat.(9.April 1972), mit Widmung für seinen Künstlerkollegen Dr. Wolfgang Lehmann, der unter dem Pseudonym DOTTORE bekannt wurde. Gr.-4°, Ppbd., Schutzumschlag, 380×280, n.pag.(11 S.), im Bildteil 64 S., das vorliegende Exemplar gehört zur Serie C (ohne Beigabe). Verlag Ullstein GmbH, Frankfurt am Main – Berlin – Wien, Propyläen Verlag 1971. Das Buch in tadellosem Zustand. Schönes seltenes Sammlerstück! |
190.- |
| 7 |
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Altenbourg, Gerhard
(Rödichen-Schnepfenthal bei Friedrichroda 1926 – 1989 Meißen, lebte in Altenburg) |
Frau Libelle, Bruder Ufergeruch und Hündisches
Lithographie, Steinritzung, 1972, 240×175, Blattgröße: 377×268, sign., dat., num.(9/100), betitelt, Blindprägung Altenbourg. Edition zur Vorzugsausgabe des Buches Gerhard Altenbourg Ich – Gestein.
WV Janda L 155. |
450.- |
| 8 |
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Altenbourg, Gerhard
(Rödichen-Schnepfenthal bei Friedrichroda 1926 – 1989 Meißen, lebte in Altenburg) |
Empusa-Monstranz
Lithographie, Steinzeichnung, Kreide, auf Hahnemühle-Bütten, 1982, 235×375, sign., dat., num.(14/18), bez.: A, betitelt, Blindprägung Altenbourg, unter Glas im Passepartout gerahmt.
WV Janda L 175 3. |
400.- |
| 9 |
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Altenbourg, Gerhard
(Rödichen-Schnepfenthal bei Friedrichroda 1926 – 1989 Meißen, lebte in Altenburg) |
Uralt diese Sprache, auf dem Winde gespielt
Farbholzschnitt in Schwarz, Grün und Rot auf Bütten von drei Druckstöcken, 1973, 190×460, Blattgröße: 394×495, sign., dat., num.(13/39), betitelt, Blindprägung Altenbourg, am oberen Rand kleine Knickspuren vom Druck herrührend.
Expressive Holzschnitt in leuchtenden Farben.
WV Janda H 157 4 (Die Farbvariante mit Grün hier nicht angegeben). |
700.- |
| 10 |
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Bachmann, Hermann
(Halle/Saale 1922 – 1995 Karlsruhe) |
Wichtiger Vertreter der Nachkriegsmoderne, Anfang der 1950er Jahre Mitglied der Halleschen Schule, 1961 Professur an der Hochschule für Bildende Künste Berlin.
Ohne Titel
Aquarell auf Bütten, 1965, 333×480, sign., dat., im Passepartout lose montiert. Unter anderem wegen seines Gemäldes Mohn der Reife wurde der Künstler wegen seiner modernen Bildsprache Formalismus vorgeworfen. Die heftige Kritik der DDR Kulturpolitik bewog ihn dazu 1953 nach West-Berlin überzusiedeln. Mitte der 1950er Jahre entwickelte sich seine Malerei zunehmend vom Gegenständlichen zur freien Abstraktion. Farbige Aquarelle und flächige Kompositionen sind charakteristisch für diese Schaffensperiode. |
600.- |
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Balden, Theo (i. e. Otto Köhler)
(Blumenau/Brasilien 1904 – 1995 Berlin) |
1923 Vorkurs am Staatlichen Bauhaus bei László Moholy-Nagy, Studien bei Oskar Schlemmer. 1926 Eintritt in die KPD, 1929 in die ASSO. 1934 Verhaftung durch die Gestapo, 1935 Emigration nach Prag mit dem Pass seines späteren Künstlernamens, 1936 Mitbegründer des Oskar-Kokoschka-Bundes. 1939 Emigration nach London. 1947 Rückkehr nach Berlin. Arbeit für die satirische Zeitschrift Ulenspiegel. 1950 Lehrauftrag an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee, Dozent für Plastik. 1958 Beendigung der Hochschultätigkeit nach einem Herzinfarkt, danach freischaffende Tätigkeit.
Kleine Nonnengruppe
Bronze, 1961, Höhe: 140, Breite: 120, Tiefe: 65, mon., Guß: Kunstgießerei Lauchhammer, Auflage 13 Ex. Zitat Ursula Feist: …sodann die humorige, in der Art einer Fontäne sich auseinanderbiegende Kleine Nonnengruppe. Abgebildet in: Ursula Feist, Theo Balden, Verlag der Kunst Dresden und Akademie der Künste, Abb. 70, S. 80.
WV Hebecker 61-01. |
900.- |
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Baluschek, Hans
(Breslau 1870 – 1935 Berlin) |
1889-1894 Studium an der Berliner Kunstakademie, danach freischaffend. Mitglied der Berliner Sezession seit 1899 und ab 1913 der Freien Sezession. 1933 Diffamierung seiner Kunst durch die Nationalsozialisten und Niederlegung aller Ämter. Er vertritt in seiner Kunst einen dokumentarischen sozialkritischen Realismus.
Porträt einer Strassendirne
aus der Folge Porträts asozialer Frauen
Lithographie, 1923, 320×238, Blattgröße:498×329, sign., dat., betitelt,
bez.: Originallithographie, auf dem Stein sign., dat., an den Rändern etwas unfrisch. |
350.- |
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Batz, Eugen
(Velbert 1905 – 1986 Wuppertal) |
1929 Studium am Bauhaus Dessau, Besuch der Freien Malklasse sowie Klasse der Formen- und Farbenlehre bei Paul Klee und Wassily Kandinsky, 1931 Meisterschüler bei Paul Klee an der Kunstakademie Düsseldorf. 1949 Mitbegründer der Neuen Rheinischen Sezession. In der Nachkriegszeit gehörte er zu den prominentesten Vertretern der informellen Malerei und nahm 1959 mit drei Gemälden an der Documenta II in Kassel teil.
o.T. (Informelle Komposition mit Rot)
Aquarell, Gouache, Frottage, 1963, 250×150, sign., dat.(I.1963), im Passepartout lose montiert. Die Aquarelle und Frottagen machen einen umfangreichen Teil des Gesamtoeuvres von Eugen Batz aus. Meist hat er in Serien gearbeitet. Die Verwandlung der Formen im Raum gehört zu den spannendsten Momenten in seinem Werk. |
500.- |
| 14 |
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Batz, Eugen
(Velbert 1905 – 1986 Wuppertal) |
o.T. (Schwarze Chiffren auf Rosa)
Aquarell, 1964, 190×149, sign., dat.(VI.64), bez.: 82/43 (interne Künstler-Inv.Nr.), verso an den Rändern Klebereste alter Montierung. |
400.- |
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Beeh, René
(Straßburg 1886 – 1922 Straßburg) |
Der Bettler
Lithographie auf gelblichem Fond, 1921, 240×134, sign., mit dem Prägestempel der Pan-Presse, unter Passepartout lose montiert. |
100.- |
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Bernitz, Bruno
(Berlin 1915 – 1987 Berlin) |
1934 Studium an der Höheren Graphischen Fachschule in Berlin, danach Malkurse an der Kunstakademie in Berlin-Charlottenburg bei Karl Schmidt-Rottluff und Emil Nolde, nach Kriegsgefangenschaft Rückkehr nach Berlin und Mitbegründer des Verbandes Bildender Künstler. In den 1960er Jahren Auftragsarbeiten – vor allem Landschaftsbilder, ab 1968 Lehrbeauftragter an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Reflexionen auf den Neuaufbau Nachkriegseuropas prägten seine Motive.
Levoca (Letschau)
Ölfarben auf Hartfaser, 1965, 600×800, sign., dat., im Rahmen des Künstlers, verso Aufkleber mit ehemaligen Adressdaten des Künstlers und Titel. An der Kunsthochschule Berlin-Weißensee war Bernitz für den Künstleraustausch mit der CSSR verantwortlich. Zahlreiche Studienreisen führten ihn in die Gebiete der heutigen Tschechei und Slowakei. Vermutlich wurde der Künstler von einer dieser Reisen für das vorliegende Ölbild inspiriert. |
750.- |
| 17 |
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Beutner, Johannes
(Cunnersdorf/Sächsische Schweiz 1890 – 1960 Dresden-Loschwitz) |
1905-1906 Studium an der Dresdner Kunstakademie, nach Unterbrechung 1920-1924 erneutes Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Otto Hettner und als Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann, danach freischaffend. Ab 1931 Mitglied der Künstlergruppe Die aufrechten Sieben, von 1932-1934 Mitglied der Dresdner Sezession 1932. 1939, 1940, 1942 und 1943 auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen in München mit Tafelbildern vertreten. Das 1939 ausgestellte Bild Erwachen wurde von Joachim von Ribbentrop erworben. Nach der Bombardierung Dresdens 1945 ging ein Großteil seiner Werke verloren. Seine Tafelbilder sind im Besitz wichtiger deutscher Museen, u.a. Waldpark (1928, Lindenau-Museum Altenburg/Thüringen), Schaufensterpuppe (1932, Dresdener Galerie Neue Meister).
Akt (Hilda)
Ölfarben auf Hartfaser, o.J., 430×560, verso Vermerk von Hilda Beutner: Geschenk für Mattias zur bestandenen Prüfung Liegender Akt, von fremder Hand: erworben Galerie Kühl. Ausst, ca. 84. Aufkleber von Kunstaustellung Kühl, an den äußersten Rändern kleine unbedeutende Farbausbrüche, neu und geschmackvoll gerahmt. Bei dem vorliegenden Ölgemälde handelt es sich vermutlich um eine sehr private Gabe. Zwar erscheint Hilda (die Ehefrau des Künstlers) häufig in diversen Rollen auf seinen Bildern, dieses Darstellung war jedoch nicht für den Verkauf bestimmt. |
3000.- |
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Beuys, Joseph
(Krefeld 1921 – 1986 Düsseldorf) |
So kann Parteidiktatur überwunden werden
Beidseitig bedruckte Tragetasche aus Polyäthylen mit Filzplastik, 1971, art Intermedia EDITION, 762×515, sign., dat., 1. Auflage von ursprünglich gedachten 10 000 Ex., davon ca. 500 Ex. signiert. Die vordere Seite der Tüte zeigt das Schema zweier Gesellschaftsformen: Demokratie in Grün und Parteistaat in Rot. Auf der Rückseite für Beuys typisches Mindmapping in der Handschrift des Künstlers So kann die Parteidiktatur überwunden werden!
Die für die documenta erstellte Tragetasche war ein Aufruf zur direkten Demokratie durch Volksabstimmung. Sie enthält weiteres Informationsmaterial sowie ein Plakat mit Abbildung von Beuys und seinen Mitwirkenden (292×410). |
250.- |
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Biedermann, Wolfgang E.
(Plauen 1940 – 2008 Leipzig) |
196167 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei G. K. Müller, seit 1967 freischaffend in Leipzig. Charakteristisch für das Werk Biedermanns sind die Bildchiffren und graphischen Fenster, Symbole und Zeichen, mit denen er seine Arbeiten übermalte.
Figuration
Farbradierung, Kaltnadel, Aquatinta auf Hahnemühle-Bütten mit Wasserzeichen, 1978, 605×450, Blattgröße: 785×557, sign., dat., betitelt, bez.: E/A, in der Platte nochmals sign., dat. |
160.- |
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Biedermann, Wolfgang E.
(Plauen 1940 – 2008 Leipzig) |
Reiz und Verführung der Macht
Farbradierung, 1989, 780×560, sign., dat., betitelt, unter Glas im Passepartout geschmackvoll gerahmt. Vgl. die gleichnamige Farbradierung in 100 Ausgewählte Grafiken 1989 des Staatlichen Kunsthandels der DDR, Seite 7. |
250.- |
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Biedermann, Wolfgang E.
(Plauen 1940 – 2008 Leipzig) |
Ohne Titel
Farbradierung, Kaltnadel, Aquatinta auf Hahnemühle-Bütten mit Wasserzeichen, 2009, 640×490, Blattgröße: 785×557, sign., dat., bez.: E/A. |
160.- |
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von Bodecker, Henriette
(geb. 1977 Berlin, lebt in Berlin) |
1996-2001 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, 2003 bis 2004 Gastdozentin für Buchillustration in China, 2006 Illustration einer Neuausgabe der Züricher Bibel.
Folge von neun Linolschnitten zum Thema Surfen
Nightsurfer, Irritation, No wind, Neopren, Neopren II, Neopren III, Exhaustion, Two lost, Buoyancy.
Die Linolschnitte aus dem Jahr 2015, etwa 200×145 (leicht abweichend), Blattgrößen: 295×210, alle Arbeiten sign., dat., betitelt, num., kleinste Auflage: max. 10 Drucke, min. 3 Drucke. Die Arbeiten ohne Fehl und Tadel! |
250.- |
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von Bodecker, Henriette
(geb. 1977 Berlin, lebt in Berlin) |
Folge von fünf Linolschnitten
zwei davon betitelt: Tired
Die Linolschnitte aus dem Jahr 2017, etwa 300×210 (leicht abweichend), Blattgrößen: 420×295, alle Arbeiten sign., dat., num.(jeweils 2/5, ein Blatt 1/5), unter Passartout lose montiert. Druckfrisch! |
250.- |
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Bott, Francis (i.e. Ernst Bott)
(Frankfurt/M. 1904 – 1998 Lugano) |
Vertreter der Zweiten École de Paris – des französischen Informel.
Composition (Paysage suspendu)
Farblithographie auf Rives-Bütten, 1964 350×240, Blattgröße: 495×345, sign., num.(9/25), Verleger: Galerie dart moderne, Marie-Suzanne Feigel, Basel. Drucker: Erker-Presse, St.Gallen mit deren Trockenstempel unten links.
WV Henze: 498 a. |
200.- |
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Böhme, Christa
(Berlin 1940 – 1991 Berlin) |
1958 – 1961 Werkkunstschule Berlin-Charlottenburg, 1961-1963 Hochschule der Künste ebda. 1977-1980 Meisterschülerin an der Akademie der Künste bei Wilhelm Schmied.
Selbstportät
Ölfarben auf Leinwand, 1985, 700×610, verso auf der Leinwand sign., auf dem Keilrahmen betitelt sowie dat. (1985-86), Aufkleber des Zentrum für Kunstausstellungen der DDR zur Ausstellung Sieben Berliner Künstler in Polen in der Zeit von September bis Dezember 1987. Bei dem vorliegenden Ölbild handelt es sich um ein stilisiertes Selbstbildnis der Künstlerin. Leid, Sehnsucht und Hoffnung verleiht sie in verknappter Form, jedoch in vorsichtig optimistischer Farbgebung, ihren Ausdruck. Auch die Kunstszene in der DDR wurde von Männern dominiert. Hervorragende weibliche Malerinnen waren nur Eingeweihten ein Begriff. Christa wurde aber von den männlichen Künstlerkollegen hoch geschätzt. Das Werk Christa Böhmes – mit ihren fein nuancierten, manchmal spröden Farbgebungen – wurde erst in den vergangenen zehn Jahren wiederentdeckt. Die Künstlerin kann als eine Ikone der Malerei in der DDR gelten, die sich ihre Unabhängkeit unter Mühen zu bewahren wußte. Ein Hauptwerk aus dem späten künstlerischem Schaffen! Siehe auch die herausgegebene Mappe zum frühen Tode von Christa Böhme Hommage Los Nr. 176. |
2500.- |
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Böhme, Christa
(Berlin 1940 – 1991 Berlin) |
Selbst
Ölfarben auf Hartfaser, o. J., vermutlich Ende der 1980er Jahre, 300×240, sign., in Schattenfuge neue gerahmt. Melancholisches Selbstportät der Künstlerin. Siehe auch die herausgegebene Mappe zum frühen Tode von Christa Böhme Hommage Los Nr. 176. |
950.- |
| 27 |
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Böhme, Lothar
(geb. 1938 Berlin, lebt in Berlin) |
Der Künstler gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Berliner Schule. Er war in der DDR auf wichtigen zentralen Ausstellungen vertreten, u.a. von 1977 bis 1988 auf der VIII. bis X. Kunstausstellung der DDR in Dresden und 1988 auf der Biennale in Venedig. 1992 erhielt er den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste (Berlin), 2006 den Gerhard-Altenbourg-Preis. Seine Arbeiten befinden sich u.a. im Lindenau-Museum Altenburg, in der Nationalgalerie Berlin, in der Galerie Neue Meister Dresden und im Kupferstichkabinett Dresden.
Liegender weiblicher Akt
Ölfarben auf Leinwand, o. J., vermutlich 1980er Jahre, 560×700, verso sign. |
700.- |
| 28 |
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Böhme, Lothar
(geb. 1938 Berlin, lebt in Berlin) |
Stilleben
Ölfarben auf Leinwand, o. J., vermutlich 1980er Jahre, 270×360, verso sign., neu gerahmt, die Signatur auf der mit Zeichenkarton hinterlegten Rückseite ausgespart. |
500.- |
| 29 |
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Böhme, Lothar
(geb. 1938 Berlin, lebt in Berlin) |
Stehender Akt
Mischtechnik, Ölfarben, Tusche, Deckweiß auf Leinen, 1999, 860×430, sign., dat., unter Glas gerahmt. |
600.- |
| 30 |
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Böttcher, Manfred
(Oberdorla/Thür. 1933 – 2001 Berlin) |
1950-1955 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Wilhelm Lachnit und Heinz Lohmar. Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste, Berlin, bei Heinrich Ehmsen. Künstlerisch anregende Freundschaft mit Harald Metzkes, Werner Stötzer und Ernst Schroeder. Seit 1961 freischaffend in Berlin. Hauptvertreter der Berliner Schule.
Die Kommode
Ölfarben auf Hartfaser, o. J., vermutlich 1980er Jahre, verso von fremder Hand betitelt und zwei Nachlaßstempel. Opulente, lichte und großformatige Malerei. |
900.- |