Katalog Seite 11

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Lotnr.   Künstler Beschreibung Preis
 301 301 Uhlig, Max
(geb. 1937 Dresden, lebt in Dresden)
Landschaft bei Pillnitz
Lithographie auf Achat-Bütten, 1972, 285×412, Blattgröße: 485×660, sign., dat., betitelt, bez.: Vorzugsdruck, zusätzlicher Vermerk: evtl für Mappe 73?
160.-
 302 302 Uhlig, Max
(geb. 1937 Dresden, lebt in Dresden)
große Buschlandschaft
Lithographie auf Achat-Bütten, 1972, 280×473, Blattgröße: 483×690, sign., dat., betitelt.
160.-
 303 303 Uhlig, Max
(geb. 1937 Dresden, lebt in Dresden)
Bildnis Hans Jüchser II
Lithographie auf Johannot-Velin, 1975, 520×430, Blattgröße: 655×500, sign., dat.(5.2.75), betitelt, bez.: Vorzugsdruck.
180.-
 304 304 Uhlig, Max
(geb. 1937 Dresden, lebt in Dresden)
Herbstliche Landschaft VII
Lithographie auf Johannot-Bütten mit dem vollen Wasserzeichen, 9. 6. 1975, 200×490, Blattgröße: 502×653, sign., dat., betitelt, bez.: Vorzugsdruck.
160.-
 305 305 Uhlig, Max
(geb. 1937 Dresden, lebt in Dresden)
Liegender Schädel
Lithographie, 1976/77, 230×430, Blattgröße: 392×532, sign., dat., betitelt, bez.: Vorzugsdruck.
130.-
 306 306 Uhlig, Max
(geb. 1937 Dresden, lebt in Dresden)
Landschaft
Lithographie auf Hahnemühle-Bütten, 1979, 430×560, sign., dat., betitelt, num.(II/V), bez. 2 Zeichnungen übereinander.
160.-
 307 307 Uhlig, Max
(geb. 1937 Dresden, lebt in Dresden)
Landschaftsformation
Radierung auf festem Bütten, Aussprengtechnik, 1977, 495×650, sign., dat., betitelt, bez.: Probedruck, oben Quetschfalte vom Druck herrührend.
180.-
 308 308 Ury, Lesser
(1861 Birnbaum – 1931 Berlin)
Dame, eine Pferdedroschke rufend,
posthum gedruckte Radierung, 1986, aus der Serie Berliner Straßenszenen.
um 1920, 210×160, num. (8/50), unten mittig mit Prägung sowie mit dem Prägestempel des Staatlichen Kunsthandels der DDR. Unter Glas gerahmt.
WV Rosenbach 50.
130.-
 309 309 Ury, Lesser
(1861 Birnbaum – 1931 Berlin)
Nächtliche Begegnung in der Tiergartenstraße,
posthum gedruckte Radierung, 1986, aus der Serie Berliner Straßenszenen. (Nachdruck eines 1889 entstandenen Gemäldes Tiergartenstraße), um 1920, 210×115, num. (8/50), unten mittig mit Prägung sowie mit dem Prägestempel des Staatlichen Kunsthandels der DDR. Unter Glas gerahmt.
WV Rosenbach 51.
130.-
 310 310 Vent, Hans
(Weimar 1934 – 2018 Berlin)
Paar
Farblithographie in Rot, Schwarz und Blau auf Hahnemühle, 1989, 215×300, Blattgröße: 450×480, sign., dat., num.(X/X), eines von 10 Belegexemplaren der Mappe des SKH Berliner Tendenzen, 1991.
Nicht mehr im WV Röske.
100.-
 311 311311-1 Volmer, Steffen
(geb. 1955 Dresden, lebt In Chemnitz)
1976 bis 1981 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 1982-1984 Meisterschüler bei Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Von 1990-2004 vertreten auf internationalen Kunstmessen unter anderem der Art Basel, Arco Madrid und der Art Cologne.

Kopf-Arbeit
Farblithographie 1990, 600×495, sign., dat., num.(48/50), betitelt.
Beigegeben: Outdoor!? Farbserigraphie auf Bütten, 1997, 370×520, sign., dat., num.(26/40), betitelt.

150.-
 312 312 Voß, Marika
(geb. 1943 Probstau, lebt in Berlin)
In der Bar
Farblithographie in 5 Farben (dunkelocker, dunkel- und hellbraun, gelb, grün, blau) von 5 Steinen auf Hahnemühle, 1983, 428×310, sign., dat., num.(4/10).
100.-
 313 313 Wauer, William
(Oberwiesenthal 1866 – 1962 Berlin)
1884 Studium an der Kunstakademie in Dresden, danach in Berlin und München, ab 1888 längere Aufenthalte in San Francisco, New York, Wien und Rom. 1900 Hinwendung zum Theater, 1911 erfolgreiche Inszenierung von Herwarth Waldens Pantomine Der Sturm. Seit 1912 Mitglied der Künstlergruppe Der Sturm. Intensive Tätigkeit als Film- und Theaterregisseur, Maler und Bildhauer. Seine Werke sind von einem spannungsreichen, mystischen Bewegungsrhythmus und einem expressiven, konstruktiven Duktus bestimmt. 1924 gründete er die Internationale Vereinigung der Expressionisten, Kubisten, Futuristen und Konstruktivisten. Durch die Nationalsozialisten wurden seine Kunstwerke als entartet diffamiert.

Männliches Halbporträt (Selbst)
Ölfarben auf Hartfaserplatte, 1961, 400×300, sign., dat., verso Nachlaßstempel und älterer handschriftlicher Aufkleber. Alterswerk des Künstlers, mit dem er sich spät zu seiner Homosexualität bekannte.

1800.-
 314 314 Wauer, William
(Oberwiesenthal 1866 – 1962 Berlin)
Ornament mit Vögeln
Zeichnung, Pinsel, Tusche, um 1920/30, 325×300, mon., Zeichnung mit starken Einflüssen des Jugendstils.
1300.-
 315 315 Wegener, Wolfgang
(Rostock 1933 – 2002 Potsdam)
1953-1954 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und von 1954-1958 an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden bei Rudolf Bergander.

Vom Dornbusch (Insel Hiddensee)
Hochuferweg zur Steilküste mit Sanddornbüschen im Vordergrund
Ölfarben auf Leinwand, 1997, 700×805, mon., dat., verso auf dem Keilrahmen nochmals sign., Bezeichnung der Technik, interne Werknummer und Datierung, Klebeetikett mit ehemaliger Adresse des Künstlers. Stimmungsvolle Landschaftsmalerei von der Insel Hiddensee.

1300.-
 316 316 Wegener, Wolfgang
(Rostock 1933 – 2002 Potsdam)
Vitte
(Hinter dem Deich in Vitte bei Manne Mehl)
Ölfarben auf Leinwand, 1998, 400×500, mon., dat., verso auf dem Keilrahmen nochmals sign., Bez. der Technik sowie betitelt.
700.-
 317 317 Wendisch, Trak
(geb. 1958 Berlin, lebt in Berlin)
1977 bis 1982 Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Dietrich Burger und Bernhard Heisig, 1985 Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Gerhard Kettner. Seine Kunst zeichnet sich durch eine kraftvolle, expressive Formensprache aus.

Bronze, Höhe: 1075, Breite: 125, Tiefe: 40, auf dem Sockel mon., num.(4/9).

5000.-
 318 318 Wienckowski, Gerhard
(Fürstenwalde 1935 – 2011 Eberswalde/Barnim)
Am Ufer (Landschaft mit Bäumen)
Aquarell, 1981, 195×265, sign., dat., verso Klebereste alter Montierung. Durch das Auswaschen seiner Aquarelle erzielte der Künstler eine unverwechselbare poetische Stimmung, die das ohnehin lyrische Motiv noch verstärkt.
400.-
 319 319 Wienckowski, Gerhard
(Fürstenwalde 1935 – 2011 Eberswalde/Barnim)
Schnee-Landschaft
Aquarell, 1986, 213×290, sign., dat., verso betitelt und Adresse in Luxembourg. Typische lyrische Küstenlandschaft des Meisters im zarten Farbenschleier.
400.-
 320 320 Wigand, Albert
(Ziegenhain/Hessen 1890 – 1978 Leipzig)
1913 Zeichenlehrerexamen an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf bei Lothar von Kunowski, tätig im Schülerkreis um Otto Ubelohde, 1925 Übersiedlung nach Dresden, dort Hausknecht in einer Armengaststätte. 1931-1943, Lebensunterhalt als Schaufensterdekorateur im Dresdner Residenz-Kaufhaus. Besuch der Mal- und Zeichenschule von Woldemar Winkler, vormals Simonson-Castelli. 1950-1956 Laternenanzünder in Dresden-Plauen. Enge Freundschaft mit Carlfriedrich Claus und Elisabeth Ahnert. Nach dem Tod der Ehefrau beginnt 1968 seine psychische Erkrankung. 1971 Übersiedlung nach Leipzig.

Lauenstein (Sachsen)
Häuser am Hang
Aquarell, Tinte, Feder, Tusche auf gelblichem Zeichenpapier, 1937, 220×300, sign., dat., verso betitelt und nochmals dat., schriftliche Anmerkungen.
WV Grüß-Wigand B-1937/17.

600.-
 321 321 Wigand, Albert
(Ziegenhain/Hessen 1890 – 1978 Leipzig)
Ohne Titel (Kaffee-Extrakt)
Collage, verschiedene Papiere und Stanniol, 2. 9. 1968 Dresden und 23. 10. 1968, 245×71, verso sign., betitelt, unter Passepartout lose, freigestellt montiert.
600.-
 322 322 Wildemann, Heinrich
(Lodz 1904 – 1964 Stuttgart)
1924 Studium an der Stuttgarter Kunstakademie, 1927 an der Hochschule für freie und angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg, enge Freundschaft mit Karl Schmidt-Rottluff, in der NS-Zeit Ausstellungsverbot. Bei einem Bombenangriff wird der größte seines Werkes zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg bewegt er sich im Kreis um Willi Baumeister, Ernst Wilhelm Nay, Max Ackermann und Fritz Winter – künstlerischer Neuanfang. 1946 Beteiligung an der Ersten Allgemeinen Kunstaustellung in Dresden, 1949 Einzelausstellung in der Kunsthalle Regensburg. Auf Empfehlung Willi Baumeisters wird Wildemann 1955 als dessen Nachfolger und Professor für Malerei an die Kunstakademie Stuttgart berufen.

Über den Dächern (Stadtlandschaft)
Aquarell, 1945, 235×304, mon., dat., verso Nachlassstempel: Nachlass Heinrich Wildemann, Werk-Verz.-Nr. 45/3 F(ausradierte Angaben). An der Rückseite sechs Klebespuren von alter Montierung, im Passepartout (Museumskarton) lose montiert. Tadellos erhaltenes Aquarell in expressiver Farbigkeit.

600.-
 323 323 Winkler, Hans
(Gotha 1919 – 2000 Weimar)
Künstler des Informell, nach Kriegsende Mitglied der Gothaer Gruppe, die sich dem Neuanfang der Kunst im Thüringer Raum verschrieb, dort galt er als einer der Pioniere des kulturpolitischen Aufbruchs im Zeichen des Expressionismus, nach 1950 wurde diese Art Kunst von den Medien der DDR als volksfeindlich, amerikanisch und dekadent besprochen, der Künstler verdiente fortan seinen Lebensunterhalt als Musiklehrer im Fach Violine, Beeinflussung von Theodor W. Adorno zum Thema Kriterien Neuer Musik, dann Orientierung an der informellen Ästhetik der Frankfurter Philosophen, nach der Wende Verleihung des Weimar-Preises 1992.

Komposition 163 I
Mischtechnik, Aquarell, Tusche, 1982, 690×510, sign., dat., bez.
Verso: Komposition ? (unleserlich). Mischtechnik, Aquarell, Tusche, 19?? (unleserlich), 690×510, sign., dat., bez., die Datierung und Bezeichnung von unsachgemäßer Montierung des Passepartouts mit Klebestreifen nicht mehr leserlich. Zwei vollgültige informelle Arbeiten des Künstlers, der 1994 mit einer retrospektiven Ausstellung der Kunstsammlungen zu Weimar geehrt wurde.

250.-
 324 324324-1 Winkler, Hans
(Gotha 1919 – 2000 Weimar)
Komposition 393 II
Mischtechnik, Aquarell, Tusche, 1985, 500×700, sign., dat., bez.
Verso: Komposition 393. Mischtechnik, Aquarell, Tusche, Deckweiß, 1985, 700×500, sign., dat., bez., an den oberen Ecken Klebereste von ehemaliger Montage, links durchgehender Klebestreifen zur Befestigung an Passepartout, leicht zu entfernen. Zwei vollgültige informelle Arbeiten des Künstlers, der 1994 mit einer retrospektiven Ausstellung der Kunstsammlungen zu Weimar geehrt wurde.
250.-
 325 325 Wolf-Rehfeldt, Ruth
(Wurzen/Sachsen 1932 – 2024 Berlin)
Wortturm
Typewritingsdruck (Siebdruck), o.J., vermutlich 1989, 190×110, Blattgröße: 295×208, sign., num.(3/50), betitelt. Das Blatt erschien als Vorzugsausgabe anläßlich der 79. Galerieaussstellung im Fliesenwerk Boizenburg vom 11
600.-
 326 326 Wolff, Willy
(Dresden 1905 – 1985 Dresden)
Ausbildung als Kunst- und Barocktischler 1920-1927, ab 1927 Studium an der Akademie der bildenden Künste Dresden bei Otto Dix, 1930 Mitglied der ASSO Dresden, 1945 Verlust des künstlerischen Werkes in der Bombennacht von Dresden. 1947 Mitglied der Künstlergemeinschaft Das Ufer. 1957/58 Reise mit der Familie nach London, Inspiration durch die Surrealisten und die Kunst des Pop-Art. Bis 1976 kaum Ausstellungen, außer für Insider. Danach Ankauf seiner Pop-Art-Bilder und Zeichnungen durch die wichtigsten DDR-Museen und die Nationalgalerie, eine späte Würdigung seiner avantgardistischen künstlerischen Tätigkeit.

Ohne Titel
Zeichnung, Monotypie, 1978, 225×262, auf Untersatzkarton montiert, dort sign., dat.

400.-
 327 327 Womacka, Walter
(Obergeorgenthal/Böhmen 1925 -2010 Berlin)
Professor Walter Womacka war von 1968 bis 1988 Rektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und ein Verfechter realistischer Malerei. Prof. Ludwig, Städtische Galerie Schloß Oberhausen, kaufte bereits 1980/81 die Bilder: Erika Steinführer, ein beredtes Zeugnis für die Aufgeschlossenheit des Künstlers gegenüber der Moderne, ein großes Berlinpanorama und ein 5-teiliges Strandbild. Zu den bekanntesten Arbeiten des Künstlers dürfte der Mosaikfries Unser Leben am Haus des Lehrers in Berlin (nähe Alexanderplatz) und der Brunnen der Völkerfreundschaft auf dem Alexanderplatz in Berlin zählen. Das Ölbild Am Strand ist die meistverkaufte Gemäldereproduktion der DDR und ist auch als Briefmarke erschienen. Große Retrospektive Farbe – Figur – Welt anläßlich des 100. Geburtstages des Künstlers in der cCe Galerie Leuna.

Apfel (Vertreibung aus dem Paradies)
Ölfarben auf Leinwand, 1983, 1000×750, mon., dat., feine Allegorie, mit der Anfang der 1980er Jahre eine neue Werkserie beginnt.

7500.-
 328 328 Wüsten, Johannes
(Heidelberg 1896 – 1943 Zuchthaus Brandenburg-Görden)
Die Kupferstiche des Künstlers sind meist unsigniert bzw. vereinzelt von der Frau des Künstlers verso mit Nachlaßstempel und Signatur versehen. Später wurden Nachauflagen von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg-Langenhorn herausgegeben, die vom Sohn des Künstlers 1994 autorisiert wurden.

Eisenbahnunglück
auch: Totentanz
Kupferstich, 1928, 234×154, Blattgröße: 360×260, in der Platte mon., verso Nachlaßstempel und von Thomas Wüsten sign., dat.(1995), griffelkunst 1994.
WV Jahn-Zechendorff 159.

100.-
 329 329 Wüsten, Johannes
(Heidelberg 1896 – 1943 Zuchthaus Brandenburg-Görden)
Angler
(Mensch, was Du liebst, in das wirst Du verwandelt. Angelus Silesius)
Kupferstich, 1929, 178×127, Blattgröße: 385×285, in der Platte mon., dat., verso Nachlaßstempel und Stempel der griffelkunst 1994.
WV Jahn-Zechendorff 191.
100.-
 330 330 Wüsten, Johannes
(Heidelberg 1896 – 1943 Zuchthaus Brandenburg-Görden)
Holzfäller
Kupferstich, 1929, 235×176, Blattgröße: 288×291, in der Platte mon., dat.
WV Jahn-Zechendorff 196.
100.-

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